Zur Waldweihnacht gab es eine sternenklare Nacht. Auf dem Weg zur Waldlichtung war im Westen noch der letzte Tagesschein zu sehen, im Wald selbst dann funkelten die Sterne durch die Baumwipfel. Auf dem Rückweg wurden Sternbilder gesucht und die Milchstraße war zu erahnen. Ob es den „Weisen aus dem Morgenland“ ähnlich ging? Dass sie abends, wenn die Sterne klarten, den Himmel nach Zeichen, nach „ihrem“ Stern absuchten?
Für uns gab es als Extras jedenfalls noch wunderbare Klarinettenmusik und wärmende Gemeinschaft im Forsthaus.
Wie wundervoll! Unsere Gemeinde konnte am Vorabend des 3. Advents die Leipziger Kantorei mit Solistinnen und Solisten und dem Chor „Fleurs de lis“ zu einem Konzert in der Reformierten Kirche begrüßen. Unter der Leitung der neuen Synodalverbandskantorin Alena Hartmann wurde es ein beeindruckender Konzertabend, für den die zahlreichen Gäste mit viel Applaus (und Spenden) herzlich dankten.
Gleich zwei Basare konnten zum 1. Advent in der Reformierten Gemeinde besucht werden. Am Freitagabend lud der Förderverein des Kindergartens ein. Zu Kunsthandwerk, Kinderkleidung und Büchern gab es Punsch und Waffeln und vieles mehr. Am Nachmittag wurde in der Kirche beim Tischtheater die Geschichte von Joseph mit vielen Liedern der Kindergartenkinder erzählt.
Am Sonntag präsentierten dann die Künstlerinnen und Künstler der Roten Katze Ihren bunten Basar. Gleichzeitig gab es beim Kirchenkaffee Christstollen und Lebkuchen.
Was für ein wunderbarer Einstieg in den Advent! Vielen Dank allen, die dazu mit beigetragen haben!
Von Donnerstag bis Samstag waren rund 50 Synodale aus ganz Süddeutschland zur Synode in unserer Reformierten Kirche zu Gast. Ohne eine gute Planung und eine großes Team von Helferinnen und Helfern wäre das nicht möglich. Vom Umbau der Kirche in einen Sitzungssaal über die Technik, vom Eröffnungsgottesdienst mit tollen Grußworten (vom Oberbügermeister, der Regionalbischöfin und den beiden Dekanen) über den Abendempfang, von Catering und Kaffeepausen bis zum Aufräumen – es hat alles bestens geklappt und die Gäste haben sich rundum wohlgefühlt und beim Dank am Ende minutenlang applaudiert. Bis zum nächsten Mal? Ja, natürlich! Auch im nächsten Jahr kommen die Synodalen wieder zusammen – allerdings nicht in Bayreuth, sondern in Marienheim bei Neuburg/Donau.
Für die Synode verwandelte sich der Kirchsaal nach dem Eröffnungsgottesdienst in einen Sitzungsaal
Im Eröffungsgottesdienst wurden 552,50 Euro für die beiden Vereine „Hilfe für das behinderte Kind“ und „Mamma Mia“ gesammelt, die im Wohnpark am Röhrensee Inklusion leben werden.
Was für ein tolles Zeichen für die fleißigen Helferinnen und Helfer: Am Freitag brachten Mitarbeiterinnen des Kindergartens einen „Helferkuchen“. Vielen, vielen Dank allen Helferinnen und Helfern – und dem Kindergarten!
An diesem Sonntag fand der erste Wald- und Wiesengottesdienst der Bayreuther Gemeinde statt. Am Rand der Eremitage machte sich die Gemeinde bei gutem Wetter in kleinen Wanderabschnitten auf den Weg. Lieder, Texte und Gebete vertieften die Erfahrung in der Natur an einem wunderschönen Vormittag mit bester Stimmung. Das Experiment Wald- und Wiesengottesdienst war eine tolle Erfahrung, Fortsetzung folgt!
Von Station zu Station – der Weg durch die Natur bot Gelegenheit zum Austausch.
Wie angekündigt ging es durch Wald und Wiese.
Am Wegesrand gab es Kunstwerke der Natur zu sehen.
Ein Erlebnisfahrt für die Kleineren, eine Tour durch das Teufelsloch für die Größeren. Spiel und Spaß und eindrucksvolle Natur. Die Maiwanderung hatte in diesem Jahr bei sommerlichen Temperaturen für alle etwas zu bieten. Zum Abschluss gab es noch eine Einkehr in der Eckersdorfer Waldhütte.
Schee war’s!
Der Weg durch das Teufelsloch gehört zum lohnenswerten Jean-Paul-Wanderweg
Eine Blindschleiche lag matt am Wegesrand und wurde in den Schatten gelegt.
Die Erlanger Straße zählte bislang trotz ihrer zum Teil sehr schönen Gebäude (z.B. unsere Kirche) sicher nicht zu den schönsten Straßen Bayreuths. Nun hat sie allerdings einen echten „Hingucker“: Das Presbyterium hatte die Künstlerinnen und Künstler der Roten Katze e.V. gefragt, ob sie nicht das Tor zum Nachbarhaus verschönern wolle. Die Zusage kam prompt, allerdings stellte sich heraus, dass das Tor erst einmal erneuert werden musste.
Am letzten Wochenende war es dann endlich so weit: Ein Team der Roten Katze hat das getan, was die Roten Katzen am liebsten tun: Farbe in das Leben bringen! Das Tor ist nun ein herrlicher Lichtblick in der Erlanger Straße.
Ein herzlicher Dank an das kreative Team von der www.rotekatze-ev.de und falls Ihnen das Bild gefällt, schauen Sie doch einfach mal im Kreativladen in der Mittelstraße 14 vorbei.
… und es kann auch Heimat geben, für die Heimat anderer zu sorgen. Das ist nur einer der Gedanken, die in dem erfüllten Gespräch am offenen Gesprächsabend „Und was glaubst Du?“ ausgesprochen wurde. Aus dem kleinen Rinnsal des Begriffs „Heimat“ wurde in einer ebenso intensiven wie munteren Diskussion ein reißender Fluß von Gedanken. „Heimat“ ist einer der zentralen Begriffe unseres Lebens und unserer Gesellschaft. Wo Menschen keine Heimat finden, leben sie in Angst, lässt sich das so sagen? Doch was ist nun Heimat? Und wie können Glauben oder Kirche zur Heimat werden?
Was ist mir wichtig? Warum eigentlich GottesDIENST? Wie feiern wir Gottesdienst und was gehört unbedingt dazu? Diese und viele weitere Fragen wurden bei dem offenen Gesprächskreis „Und was glaubst Du?“ am Montagabend in großer Runde ausgiebig diskutiert. Dabei kam es zu wundervollen Aussagen wie „Reformierte sind die Zen-Buddhisten unter den Christen“ und „Ich kann dem Segen nicht ausweichen“. Schön, oder?
Zum Ausklang der Weihnachtstage kamen wieder ca. 60 Personen jeden Alters in Oberwaiz zusammen, um bei der Waldweihnacht auf das Weihnachtsfest zurückzuschauen, beisammen zu sein und Weihnachtslieder zu singen. Die Andacht auf der Lichtung wurde von einem wunderbaren Klarinettentrio begleitet, im Forsthaus ging es dann spontan mit der Gitarre weiter.
Und versprochen: Im nächsten Jahr haben wir mehr Glühwein dabei …
Foto: Mbekwa Gidagaruda
Besondere Stimmung herrschte bei der Waldweihnacht außen wie – gemütlich – innen.
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